Letterpress – Für die Mama zum Muttertag nur das Beste!

Ein paar Gedanken zum Muttertag

Ich, Kind eines Landes, welches es heute so nicht mehr gibt, kenne den Muttertag aus meiner Kindheit nicht. Bei uns wurde ganz groß der 8. März, der Internationale Frauentag, gefeiert. Da wurden schon Wochen vorher die Vogelhäuschen verleimt, Schlüsselanhänger gefeilt, Plastikperlen-Untersetzer gebügelt (Ja, diese Bügelperlen gab es schon bei uns! Als Formen haben wir damals Metall-Deckel von Cremedosen genommen, ging auch) und es wurden kleine Senker von Pflanzen eingetopft – alles für die Mamas, Omas und manchmal auch Tanten. Jede Frau wurde an diesem Tag ganz besonders gefeiert, weil sie alle Ihren Beitrag zur Gesellschaft beitrugen. Über den wahren Hintergrund dieses Tages habe ich mir natürlich kaum Gedanken gemacht. Nun ja, und nun gibt es neben diesem Frauentag seit 1990 noch den Muttertag… in einem Land, was es so nicht mehr gibt.

Der Muttertag ist immer am zweiten Sonntag im Mai und hat seinen Ursprung in Amerika Mitte des 19ten Jahrhunderts bis er dann in den 20er Jahren auch in Deutschland begangen wurde. Er wurde wohl vom „Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber“ etabliert. So, so…die Blumengeschäfte! Blumen hin oder her, es ist ein Tag, an dem man allen Müttern zeigen und sagen sollte, wie  unverzichtbar sie für uns sind.

Den wirklichen Sinn und die Wichtigkeit eines solchen Tages habe ich tatsächlich erst so richtig, also wirklich richtig, verstanden, seit ich selber Mutter bin. Wenn man einmal in dieser Mutterrolle ist (ach ich mag dieses Wort irgendwie überhaupt nicht), dann greift man sich erst einmal an den Kopf und fragt sich; wie undankbar war man all diese Jahre?!  Wie unbewusst hat man einfach nur unbeschwert und selbstverständlich alles hingenommen und mitgenommen, was Mama so täglich aufgetischt, aufgewischt und locker pfluffig ohne zu Motzen mal eben so nebenbei – am besten noch im Handstand – mit einem Lächeln auf den Lippen abgerockt hat. Zu oft, ohne ein wirklich richtiges „Danke“ zurück zu geben.

Wenn ich es heute mit meinen eigenen Augen betrachte, dann ist Mama sein etwas so wunderbares, aber ja, es ist auch anstrengend. Ich hatte zwei Schwangerschaften und schon in dieser Zeit habe ich mich trotz, dass ich wie eine Elefantenente durchs Leben gewatschelt bin, unglaublich auf unsere Kinder gefreut. Und dann der große Moment, als dieser erste kleine Wal endlich das Licht der Welt erblickt. Flash, der Wahnsinn! Und zwei Jahre später hatte es unsere Nummer „zwei“, die kleine Hummel, ganz dramatisch eilig. Trotz aller durchlittenen Ängste, Aufregung und Anstrengungen, war ich unfassbar dankbar und voller Liebe für diese wundervollen Kinder.

Mit den Geburten kam natürlich auch das Bewusstsein für die Verantwortung. Ab diesen Tagen kann man nicht mehr sagen, „Ach, mache ich später“ oder „Wird schon gehen“ oder „Endlich Wochenende, ausschlafen“ oder „Komm, lass uns mal schnell noch…“ nein, diese Sätze gehören zumindest für die ersten 4 Jahre mit Kleinkindern in das frühere Leben. Wir haben es immer Level II – Leben genannt, weil das Leben wirklich einmal auf links gedreht wird. Bei jedem Entwicklungssprung der Kinder, egal wie heftig ausgeprägt, fragt man sich, ob man eine gute Mama ist, ob man es richtig macht, ob man zu streng ist, zu nachlässig, zu gluckig, was sagen oder denken die Anderen…. Ach ja und überhaupt denkt man doch so viel nach über diese kleinen und immer zu schnell größer werdenden Minimenschleins. Man muss manchmal schneller wieder loslassen als man denken kann.

Am Ende aller Gedanken habe ich immer festgestellt, hör auf dein Inneres, dein Gefühl! Jede Mama sollte doch immer auf den Bauch hören, denn dieser ist voller Liebe und mütterlicher Intuition und ob ein, zwei, drei oder mehr Kinder, dieser Bauch ist mit Sicherheit erfahrener als alle Kinderratgeberbücher dieser Welt. Und wenn man schon mal einen richtigen Bauch hat ;), dann muss der ja auch für etwas gut sein! Diesen Bauchratgeber nutzen Mamas bei der Erziehung ihrer Kinder seit Menschengedenken. Mamas lieben, trösten, kochen, streicheln, putzen, waschen, hören zu, kleben Pflaster, zaubern fast alles aus ihren Handtaschen, riechen immer am besten, wissen immer was als nächstes passiert, sie haben die Telefonnummer vom Weihnachtsmann, sie lachen, lieben, leben mit und für ihre Kinder, überall auf dieser Welt! Und für all diese täglichen kleinen und großen Heldentaten ist es richtig, dass es einen Tag gibt, an dem man sich dessen ganz besonders bewusst wird und Danke sagt. Mag sein, dass es auch schwierige Mutter-Kind-Beziehungen gibt, aber ich glaube an das Gute im Menschen und dass jede Frau das Gefühl der Liebe zum eigenen Kind in ihren Genen trägt, nur manchmal können Mütter nicht mehr so ungefiltert fühlen wie ihre Kinder und entscheiden aus dem Umfeld oder Kopf heraus und haben es verlernt auf den Bauch zu hören. Alle Mamas haben an diesem Tag ein dickes Danke und eine herzliche Umarmung verdient!

Zum Blumentag

Zum Muttertag, na klar, gibt es Blumen, der Tag wurde ja schließlich vom Verband der Blumengeschäftsinhaber ins Leben gerufen. Ihr könnt aber auch über ein Upgrade nachdenken, zum Beispiel einen Gutschein. Ich persönlich verschenke gern Gutscheine und bin der Meinung, auch zum Muttertag passt der Richtige perfekt. Mamas haben immer alles was sie brauchen, um alles am Laufen zu halten, außer Zeit für sich selbst. Also ein Gutschein für eine kleine Auszeit, egal ob Kosmetik, Sauna, Kino, Konzert, eine Meditationsstunde, einen originellen Kochkurs – mit oder ohne Kind (es kommt natürlich aufs Alter des Kindes an ;)) kann man in den Blumenstrauß drapieren.

Macht euch doch mal Gedanken über eure Mama! Was mag sie, was mag sie nicht, was hat sie vielleicht früher gern gemacht und hört dabei auf euren Bauch. Ihr werdet sehen, die  Einfälle purzeln aus Euch heraus. Wenn Ihr dann die passende Idee habt, finde ich es ganz wichtig, den Gutschein an einen festen Termin zu koppeln oder mindestens 1-2 Terminvorschläge mitzugeben. Und damit es eine rundum gelungene und schönherum verpackte Überraschung wird, habe ich für euch eine Variante, wie ihr euren Gutschein, fern aller Standardverpackungen, überreichen könnt.

Wie schon eingangs erwähnt, gibt es bei mir für die Mama nur das Beste, also das beste Papier inkl. Blümchenmuster. Was da hinein kommt wird hier nicht verraten, weil die Mama liest mit. Hallo Mama!

Letterpress Papier Schoenherum

Ganz besonders verpackt – DIY

Los gehts. Alles was ihr braucht ist etwa Zeit, Muse und einen Gutschein zum Verpacken. Ich habe diese Verpackung für einen Gutschein im Kartenformat gebastelt, die Idee kann aber auch auf jede Größe adaptiert werden. Seid kreativ!

Das habe ich mir bereit gelegt:

  • ein Bogen hochwertiges Letterpresspapier (Ich bin ganz schwer verliebt!)
  • Blankokarte mit Briefumschlag
  • Schere / Cutter
  • Lineal
  • Garn oder Schleifenband
  • Stanzer
  • Schneideunterlage

 

SchoenHerum Gutscheinverpackung

Vom Rand der Karte und des Umschlags (9 x 15 cm) habe ich je 1 cm abgezogen und zwei Rechtecke im Format (7 x 13 cm) aus dem Papier ausgeschnitten. Es kostet anfangs etwas Überwindung in dieses Papier zu schneiden, aber nur zu, es ist toll und lohnt sich!

Ein Rechteck klebt ihr auf die Vorderseite des Umschlags. Das zweite Rechteck wird quer gelegt und links und rechts ca. 1,5 cm eingeknickt, so dass es auf die Karte passt.

Schoenherum Letterpresspapier mintgruen

Ihr leimt die zwei eingeklappten Seiten und einen kleine Streifen am unteren Ende des Papiers ein und klebt es auf die Karte. So bekommt ihr eine kleine Einstecktasche für den Gutschein.

Schoenherum Letterpresspapier mintgruen Gutscheinverpackung

So sollte es am Ende aussehen.

Schoenherum Letterpresspapier mintgruen Gutscheinverpackung

Wer mag kann diese Karte dann nach Herzenslust beschriften. Und wer möchte, stanzt noch einen Verschluss und einen Geschenkanhänger aus dem Papier aus. Ihr könnt aber auch einen eckigen Anhänger ausschneiden. Das Papier ist wunderbar dafür geeignet.

Schoenherum Letterpresspapier mintgruen Gutscheinverpackung

Schoenherum Letterpresspapier mintgruen Gutscheinverpackung

Fertig und zusammengesetzt kann euer Gutschein so aussehen. Um für Mama etwas selber zu basteln, ist man doch niemals zu alt und welche Mama würde sich nicht darüber freuen?!

Also ran ans Gutschein-Brainstorming und ans Papier!

Schoenherum Letterpresspapier mintgruen Gutscheinverpackung

Schoenherum Letterpresspapier Gutscheinverpackung

Hier seht ihr meine Liste der verwendeten Materialien aus dem Shop von SchönHerum.de.

♥ 1 Bogen Letterpresspapier Mintgrün

1 Blankoumschlag mit Blankokarte in cremeweiß

♥ Bäckergarn mintgrün

Wer den 8. Mai verpasst… kein Problem. Mama kennt ja ihre Pappenheimer und freut sich auch später darüber!

Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen und hoffe auf glückliche Mamas!

Herzliche Grüße,

Eure Stefanie von SchönHerum

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