An apple (cake) a day…

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

An apple a day keeps the doctor away. Manchmal darf es aber auch ein Apfelkuchen sein.

Trotz Ernährungsumstellung, gesünderer Lebensweise, viel Sport, viel Obst und Gemüse, wenig Zucker und Kohlenhydraten gibt es bei uns ab und zu doch noch den beliebten Wochenendkuchen. Und wenn dann richtig! Das macht uns glücklich und kann daher auch nicht krank machen.

Diesen von mir über die Jahre perfektionierten Apfelkuchen mit Pudding lieben die Kinder über alles. Ok, ok… mein Mann und ich, wir können uns diesem saftig, knusprigen Kalorienbömbchen leider auch nicht ganz entziehen. Naja immerhin sind Äpfel drin. Bedenkt man den Fitnessakt dieses Prachtstück nebst Picknickdecke, Kaffeekanne, Picknickgeschirr, Fussball, Sandspielzeug und Wasserflasche in den Park zu schleppen, dabei noch zwei Kinder bei Laune zu halten, dann hat man das erste Stück schon fast verschwitzt, bevor es im Mund gelandet ist. Das zweite Stück ist dann für den Rückweg.

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Man kann den Kuchen mit allen möglichen Obstsorten (Pflaumen, Kirschen, Aprikosen, Rhabarber etc.) backen. Hier kommt die Apfelvariante.

Das Streuselwunder ist zwar kein leichter Frühlingskuchen, aber man darf ja auch mal gegen den Trend backen. Bei uns gibt es demzufolge auch Herbst-Winter-Kuchen bei kühlen Temperaturen im Frühling. Käsefondue gibt es auch nicht nur im Winter, oder doch?

Das ursprüngliche Rezept hatte mir meine Mama irgendwann einmal zugerufen. Ich habe dann bei jedem Backgang kleine Mengen geändert um das richtige Verhältnis von Boden, Mitte und Streuseln zu bekommen. Bei der letzten Version stöhnten alle nur „Hhhmm, perfekt!“ Und weil ich mich darüber so gefreut habe, möchte ich meinen Apfelkuchen mit euch teilen. Hier kommt die Zusammensetzung.

Das benötigt ihr:

  • 150 g Butter (Boden) + 110 g Butter (Streusel)
  • 150 g Zucker (Boden) + 100 g (Streusel)
  • 2 Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Mehl (Boden) + 190 g (Mehl)
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Pck Puddingpulver (Vanillegeschmack)
  • 1/2 Liter Milch zum Pudding kochen
  • 4-5 Äpfel nach eurem Geschmack, ich nehme gern Pink Lady.
  • 1/2 Teelöffel Zimt

 

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Und so wird es gemacht:

  1. Zuerst kocht ihr den Pudding nach der Anleitung und stellt ihn zum Abkühlen zur Seite.
  2. Dann schält ihr die Äpfel. Vierteln und entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Zudecken und zur Seite stellen.
  3. Dann geht es an die Streusel. Die 110g Butter langsam in einem Topf schmelzen, nur bis sie flüssig ist, nicht brutzeln! Diese flüssige Butter mit den 190 Mehl, den 100g Zucker, einer Prise Salz und einem halben Teelöffel Zimt zu einer schönen Masse kneten. Ab damit in den Kühlschrank!
  4. Jetzt wird der Bodenteig in Angriff genommen. 150 g Butter, 150 g Zucker, 2 Vanillezucker, 3 Eier, 1 Prise Salz mit dem Handrührgerät richtig schaumig schlagen. Das kann schon mal eine Weile dauern. Nach spät. 4 Minuten solltet ihr Erfolg haben. Danach gebt ihr 225 g Mehl und 1/2 Pck. Backpulver dazu und rührt alles kräftig durch, bis es eine schöne zähe Masse ist.
  5. Diesen Bodenteig gebt ihr in eine gefettet Kuchenform (Durchmesser ca. 24 cm).
  6. Darauf verteilt ihr den den abgekühlten, lauwarmen Pudding und darauf setzt ihr eure Äpfel. Die Scheiben ganz dicht aneinander. Umso mehr, umso saftiger wird euer Kuchen.
  7. Ganz zum Schluss verteilt ihr den Streuselteig. Die Kinder bekommen von mir immer den Tipp „Macht es wie mit dem Sand bei der Kleckerburg am Strand.“ Schön zerpflücken und streuseln.
  8. Ich backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 50-60 Minuten. Da jeder Ofen anders ist, kann ich hier nur von meinem Ofen ausgehen. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe!

 

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln

Für das rustikale SchönHerum habe ich mir einen Apfel aus Papier ausgeschnitten. Das Papier auf den Kuchen legen und dann mit dem sogenannten „Bruderzucker“ bestreuen. Danach das Apfelpapierstück entfernen und fertig. Das Motiv verrät auch den Kleinsten der Kleinen was im Kuchen drin ist.

Dann kann die Oma kommen, oder der Nachbar, oder die Kinder oder ab zum Picknick mit dem guten Stück.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Eure Stefanie

von SchönHerum

 

 

 

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