Hallo Ihr Lieben,
Es gibt Geschenke, bei denen man sofort weiß: Das wird leicht. Und dann gibt es welche, bei denen man vor dem Papier sitzt und denkt: Wie verpacke ich das jetzt, ohne dass es wild aussieht?
Mir helfen dann immer diese drei einfachen Grundsätze. Farbkonzept überlegen, Akzente setzen, Ruhe bewahren.
1. Farbkonzept überlegen
Bevor ich anfange, schnappe ich mir das Geschenk, das Papier und manchmal ein paar Bänder.
Ich schaue mir an, welche Farben zusammenpassen. Ein kräftiges Muster kann schön sein, aber oft reicht ein ruhiges Grundpapier und ein kleiner Farbakzent.
Wenn man zwei auffällige Muster kombiniert, wird es schnell unruhig. Lieber ein starkes Muster und den Rest ruhig halten.
Ein stimmiges Farbkonzept sorgt dafür, dass alles zusammenpasst, bevor man die Schere ansetzt oder Kleber benutzt oder etwas zusammen bammelt.
Und natürlich solltest du beachten, was der Beschenkte mag. Welche Farben sind die Lieblingsfarben oder welche Muster sind gerade sehr beliebt.

2. Weniger ist mehr
Es ist verlockend, Schleifen, Anhänger, Sticker, kleine Karten und Bänder gleichzeitig zu nutzen, aber oft wirkt das nur überladen und das Gewisse Etwas geht verloren. Ein Band, ein Anhänger, vielleicht eine kleine Karte – das reicht, um Persönlichkeit zu zeigen.
Dabei kann man ruhig mit Resten arbeiten: Papierstreifen, kleine Label oder kleine Federn. Sie reichen, um Akzente zu setzen.
Das Ziel ist, dass die Verpackung nicht zu überladen aussieht. So übergibst du dein Geschenk edel und schlicht.
3. Ruhe bewahren
Bevor alles fixiert wird, halte ich kurz inne. Braucht das Geschenk noch etwas? Oder wirkt es schon rund? Kleine Details machen oft den Unterschied: ein Anhänger, ein kurzer Schriftzug, ein Band, mehr nicht.
Wenn man sich die Zeit nimmt, das Gesamtbild zu betrachten, fällt schnell auf, wenn etwas fehlt.

Materialien clever einsetzen
Papier, Bänder, Anhänger, Sticker – alles lässt sich kreativ nutzen, auch Reste von vorherigen Projekten können Akzente setzen. Ein bisschen Struktur durch Papierstreifen, ein feiner Schriftzug oder ein kleiner Anhänger genügt.


Zum Schluss
Es ist kein Meisterwerk nötig. Mit einem Farbkonzept, kleinen Akzenten und Ruhe wirkt jedes Geschenk stimmig. Geschenke einpacken kann so einfach sein – und trotzdem besonders.
Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist für mich immer: Qualität vor Quantität.
Für mich bedeutet das ein klares Nein zu Plastikband. Lieber ein hochwertiges Stoff- oder Satinband sparsam einsetzen, als ein Geschenk mit 100 m Plastikband in verschiedenen Farben einwickeln. Besonders bei auffälligem Papier, wie diesem Leopardenpapier, würde Plastikband billig wirken und dem Ganzen einen faden Beigeschmack geben. Ein schönes Stoffband wirkt ruhiger, edler und ist wiederverwendbar – ein kleines Upcycling-Detail, das sowohl Geschenk als auch Umwelt zugutekommt.

Materiallinks
Wenn du Lust hast, die Tipps direkt umzusetzen, habe ich hier ein paar Materialien zusammengestellt, die ich empfehle:
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Hochwertiges Geschenkpapier – ruhig gemustert oder mit natürlichen Motiven (eine Empfehlung ist schwer zu geben, es gibt so wenig gute am Markt) am besten ist, du verzichtest bewusst auf Ware aus Fernost und unterstützt kleine Labels aus der EU.
- Seidenpapier der Firma SatinWrap (hat einfach die beste Qualität – glaub mir! Jahrelange Tests in meinem Geschäft haben mir immer wieder Recht gegeben)
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Stoff- oder Satinbänder für Akzente, die wiederverwendbar sind, am besten made in Germany
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Kleine Anhänger oder Labels für persönliche Botschaften
Ein paar Produkte habe ich direkt verlinkt, sodass du sie bequem online bestellen kannst. Das sind Affiliate Links, wenn du etwas bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Ich habe nicht für alles einen Link, da mich auch nicht alles überzeugt.
Ich hoffe wie immer, dir ein bisschen Inspiration mit auf den Verpackungsweg gegeben zu haben und freue mich natürlich auf dein Feedback.
Mit kreativen Grüße,
Stefanie von SchönHerum



