Bananenbrot, locker, lecker, saftig.

Hallo ihr Lieben,

Sonntags im Hause SchönHerum. Die Kinder sind früh wach. Sie haben sich mit Mamas Maskingtape, Papier und Stiften bewaffnet und werkeln im Hochsicherheitszimmer, mit dem Hinweis “Nicht betreten”, herum. Und was mache ich? Erst einmal Kaffee. Nach dem ersten Schluck öffnen sich die Augen und … schon wieder braune Bananen in der Obstschale.

Es gibt Tage da kann ich nicht so schnell nachkaufen, wie sie weg gefuttert werden und dann gibt es Tage, da blieben sie liegen und liegen bis sie eben unappetitlich braun sind. Wegschmeißen ist zu schade, also hatte ich heute das Bedürfnis ein Bananenbrot zu backen.

Wo ist das Rezept fürs Bananenbrot?

Ihr müsst wissen, vor ein paar Jahren habe ich von einer lieben Kollegin eine Rezeptkarte “Bananenbrot” geschenkt bekommen. Nachdem ich es zwei mal gebacken habe, war diese Karte plötzlich auf nimmer Wiedersehen verschwunden. Seither habe ich versucht mich zu erinnern und immer wieder probiert und gebacken. Aber nie ist es so überzeugend geworden, wie ich es geschmacklich in Erinnerung hatte.

Heute nun habe ich es getroffen. Jähh, und deshalb muss ich es mit euch teilen. Es ist locker, saftig und lecker. So wie wir es lieben! Der herrliche Duft von Bananenbrot liegt in der Luft.

Und damit ich es nicht gleich wieder vergesse habe ich es schnell aufgeschrieben.

Das beste Bananenbrot

Das kommt hinein:

  • 2-3 reife Bananen
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 großes Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • eine Messerspitze voll Muskat (am besten frisch von der Muskatnuss raspeln)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillee-Zucker
  • 1,5 Tassen Roggenvollkornmehl
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 3/4 Tasse Keimöl (nehme immer Mazola)
Bananenbrot Tassenmaß
Das Tassenmaß

Und so wird es gemacht

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

  1. Die Bananen in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken bis ihr einen leicht stückigen Bananenbreit habt.
  2. Zucker, Ei, Zimt, Muskat, Salz, Vanillezucker dazu geben und mit der Gabel unterheben, bis es eine Masse ist.
  3. Mehl und Backpulver durch ein Sieb in die Masse sieben und ebenso mit der Gabel unterheben und umrühren.
  4. Ganz am Ende kippt ihr langsam das Öl dazu und rührt es mit der Gabel unter.
  5. Diese Masse gebt ihr nun in eine Kastenkuchenform und ab damit in den Ofen. ca. 50-60 Minuten backen.

Wirklich alles ganz einfach. Man braucht nicht mal einen Mixer. Nur zur Info, ich nutze Silikonbackformen, deshalb fällt bei mir der Hinweis mit einfetten weg. Solltet ihr andere Formen nutzen, dann einfetten, auslegen.. was auch immer, nicht vergessen.

Am besten schmeckt das weltbeste SchönHerum-Bananenbrot, wenn es noch etwas warm ist. Butter drauf, Augen zu und einfach geniessen.

Bananenbrot von Schönherum

Bananenbrot von Schönherum

Gucken euch demnächst auch mal wieder ein paar braune Bananen an, dann denkt an mich und macht euch ans Bananenbrot backen. Ich bin gespannt was ihr sagt.

Heute gibt es nicht so viele Bilder, weil einfach keine Zeit für Deko oder noch mehr SchönHerum war. Und deshalb gibt es heute auch keine Liste und keine Verpackungen. Wo ihr schöne Geschenkverpackungen findet, dass wisst ihr ja hoffentlich. 😉

Manchmal ist weniger eben mehr. Das war mein Wort zum Sonntag!

Herzliche Grüße,

Stefanie von SchönHerum

Und so sah es aus, als es frisch aus dem Ofen kam. Noch ein paar Sonnenstrahlen und dann war es auch schon fast wieder weg! Und dann sind braune Bananen auch kein Problem mehr.

Bananenbrot

Bananenbrot in der Sonne

 

 

 

 

Comments (2)

  • Hallöchen!
    Ich habe schon sooo oft von Bananenbrot gehört, aber noch nie eines gebacken – ich finde, dass gehört unbedingt nachgeholt.
    Ich liebe ja das Backen und gerade der Herbst und die Vorweihnachtszeit ist für mich einfach ein schöner Anlass. Mir ist erst jetzt aufgefallen, dass ich eigentlich jede Woche mindestens einmal backe.

    Alles Liebe
    Lisa
    http://www.piratesandmermaids.at

  • Liebe Lisa, dann wünsche ich dir viel Spaß beim Backen von meinem Bananenbrot. Bin gespannt, was du sagst! Liebe Grüße Stefanie von SchönHerum

Write a comment